/// Pfütze (2018) /// Foto: J. Krone ///

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Pfütze

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/// Winterwald (2018) /// Foto: J. Krone ///

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Winterlicher Wald

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/// o. T. (2017) /// Foto: J. Krone ///

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Hagebutten

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Gastbeitrag zur fotografischen Arbeit /// o. T. (2015) /// von Jaqueline Krone – verfasst von Stephan Kaps aka mephisto19

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/// o. T. (2015) /// Foto: J. Krone ///

„Winter…“ ist die Überschrift, die Jaqueline Krone ihrem Blogpost auf der Seite Bild und Schrift gegeben hat. Winter. Das Bild lädt und ich fühle mich ins Landesmuseum Hannover katapultiert. Dort hängt das Gemälde „Landschaft mit Bauernhaus“ (1632) von Jan van Goyen, eine klassische niederländische Landschaftsmalerei. Genau diesen Ausdruck, diesen Stil hat die 2015 in Dänemark entstandene Fotografie von Krone.

Sie steht auf einer Düne und blickt durch die Kamera auf das vom Sturm aufgewühlte Meer. Der Wind peitscht. Die Gischt schäumt auf den Wellen. Die Komposition hat im unteren Drittel Düne mit Strandhafer und das Meer, die oberen zwei Drittel sind der bewölkte Himmel, so dass fast kein Horizont ausgemacht werden kann. Und doch scheint die Sonne – zwar verborgen, aber die Szene wird ganz im Stile der niederländischen Meister illuminiert. Jaqueline Krone gelingt mit dieser Fotografie eine zeitgenössische Umsetzung der Natur als Thema in der Kunst. Die Stärke und Kraft wird in dieser Fotografie deutlich. Dass keine Menschen zu sehen sind, macht die fotografische Arbeit zeitlos und bestärkt zusätzlich den Eindruck einer gewaltigen, alles überdauernden Natur. Eine weitere Verstärkung dieser Idee wird von den auf der Fotografie erkennbaren Objekten geschaffen: ein in den Boden gesetzter Holzblock, der von Wind und Wetter morsch und aufgeraut ist, ist ebenso erkennbar wie eine Art hölzerner Dreifuß neben einer anderen Holzkonstruktion, die den Anschein machen, als dienten sie zur Trocknung von Fischernetzen. Von Menschen geschaffene Objekte, die noch der Kraft der Natur trotzen – aber wie lange noch? Die Frage der Endlichkeit des Seins kommt auf und ich muss an ein Lied aus den 1970ern denken.

„I close my eyes, only for a moment and the moment’s gone”, heißt es in “Dust in the Wind” von Kansas und weiter “same old song, just a drop of water in the endless sea”.

Weiterführende Informationen über den Autoren und Künstler Stephan Kaps aka mephisto19 finden Sie hier.

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/// o. T. (2015) /// Foto: J.Krone ///

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Algenschaum…

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/// o. T. (2015) /// Foto: J. Krone ///

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Einsamkeit…

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/// o. T. (2015) /// Foto: J. Krone ///

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Windwärts…

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